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Kartenbasteln…

hat es die letzten beiden Wochenenden gegeben und die erste Serie Weihnachtskarten ist fertig. Allerdings gehört die nicht zu den geplanten Karten für Freunde und Familie, ich habe sie ganz spontan gebastelt, nachdem ich die Bögen wiedergefunden hatte, die ich nach dem letzten Fest in einem Internetshop gekauft hatte.

Bis auf die quadratischen Karten sind sie alle Briefposttauglich und wandern erst mal in die Vorratsschublade.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche!!!

Nachreichen…

an diesem grauen Herbsttag möchte ich noch eine Sommer-Impression. Ich war dieses Jahr ein paar mal in Hannover. Dort wohnt meine liebe Freundin Birgitta. Wolle Rödel steht dann auf jeden Fall immer auf dem Plan und dieser fantastische Keksladen in der Nähe des Bahnhofs… Und das Entdecken der Stadt, ganz speziell der Herrenhäuser Gärten und des anliegenden Berggartens.

Das erste Mal war es etwas zu früh, genau zwischen Frühjahrs- und Sommerblüte. Das dritte Mal habe ich Arne mitgenommen. Wir bummelten mit Birgitta und ihrem Mann durch die Stadt, waren auf dem Rathausturm (fantastischer Ausblick!), bei einem ganz tollen Chinesen und abends dann wieder in den Herrenhäuser Gärten zur Illumination. Einfach nur traumhaft, sage ich Euch.

Ein zweites Mal gab es natürlich auch ;-) Und davon zeige ich Euch hier ein paar Impressionen aus den Herrenhäuser Gärten und dem Berggarten:

Susibären-Blogcandy

Bei Susi kann ich nicht widerstehen. Anläßlich des 77. regelmäßigen Bloglesers startete sie ein Blogcandy. Als regelmäßige Leserin kann ich mich zwar nicht anmelden, das klappt nur, wenn man bei ihrem Blogprovider ist, aber ich habe den Blog in der Blogroll und schaue gerne, was es neues gibt.

Für einen Kommentar und einen Blogeintrag samt dem Bild gibt es also bei Susibären eine ihrer sooo süßen Tamgotchi-Mäuse.

Es gibt mich noch…

Der Urlaub ist auch schon wieder eine ganze Weile vorbei. Die Blätter färben sich so langsam bunt oder fallen auch schon ab. Ein durchaus ereignisreicher Sommer geht also wirklich langsam zu Ende.

Da ich die ganze Zeit keine rechte Lust aufs Bloggen hatte, werde ich wohl mal wieder die Bilder eines Sommers (BeS) präsentieren. Da waren Besuche in Hannover, London und der Urlaub auf Lanzarote.

Direkt nach dem Urlaub haben Arne und ich mit etwas Hilfe durch einen Freund gebastelt. Wir hatten Frau Kim-Geitner angeboten, für sie einen Internetauftritt auf die Beine zu stellen, als Zusatzangebot für ihre Appartements und diesen Teil auch für sie zu verwalten. Mögt Ihr mal schauen? Die Seite ist fast fertig, es fehlt nur noch die Galerie mit Lanzarote-Impressionen:

Voilá: Lanzarote Appartments

Gelesen habe ich viel, zuletzt die gesamte ‘Lazarus/Decker’ Reihe (17 Bücher sind es inzwischen) von Faye Kellerman , die ich sehr schätze.

Gestrickt habe ich auch etwas, keine Socken, dazu habe ich im Moment einfach keine Lust, dafür aber ist das dritte Regenbogentuch fertig geworden, was bei mir bleibt.

Außerdem bin ich inzwischen auch bei der Knitting-Delight (Yahoo-) Gruppe von Birgit Freyer dabei und stricke die Donna Rocca mit. Hier einmal in der Variante, die ich bei Birgit im Shop bestellt hatte:

Und dann war ich im September noch vorletztes Wochenende viel unterwegs. Freitag nach der Arbeit nach Osnabrück zur ‘Nadel & Faden’, wo ich ein weiteres Garnpaket für eine zweite Donna Rocca erstand, nebst diversen hübschen Sockenknäulen und einem Stickbild. Das zweite Tuch seht ihr hier:

Am Samstag kamen dann ein paar Daheimgebliebene von den Hanseatic Knitters (Ravelry), viele waren ja an dem Wochenende nach Backnang gefahren. Bärbels Tochter studiert in Bremen und bei einem Besuch hat sie ein absolut zauberhaftes Wollgeschäft im Stadtteil Hemelingen entdeckt. Tolle Auswahl und ganz liebe Mitarbeiter, die uns an dem Samstag fein bewirtet haben. Auch hier habe ich dann wenigstens noch mal etwas Sockenwolle erstanden. Diesen Shop, die ‘Wollstube’ im Brüggeweg, kann ich wirklich nur empfehlen.

Nach dem Urlaub habe ich auch gehäkelt. Und zwar zwei Tiere aus dem Buch ‘100 kleine Häkelfiguren’. Sie sind Teil der diesjährigen Geburtstagsgeschenke für meine Kolleginnen.

Den Delphin muß ich allerdings noch per Post auf die Reise schicken, über die Schildkröte hat sich Nina sehr gefreut.

Und damit zu guter Letzt schon ein paar Lanzarote-Impressionen hier auftauchen, zeige ich Euch noch ein paar Katzenfotos:

Unser heißgeliebter Oscar:

Die süße kleine Linda mit den blauen Augen:

Blacky, der Schreck aller Mäuse und Vögel (aber auch recht schmusig):

Und zu guter Letzt der arme Felix:

Felix ist der Neuzugang. Er muß vorher ein sehr schlimmes Leben gehabt haben. Er ist auf einem Auge blind, teilweise (vielleicht auch deshalb) beim Streicheln recht ängstlich, auf der anderen Seite hat aber auch furchtbare Angst, irgendwas zu verpassen und ist sehr eifersüchtig bei Futter oder Streicheleinheiten und ganz schnell am Jammern.

Urlaub…

Hallo liebe Leser,

immer noch zieht es mich weniger an den PC und jetzt sogar noch weniger. Denn jetzt habe ich Urlaub – und es geht wieder nach Lanzarote.

Im Koffer finden sich neben einem Haufen Bücher diese beiden Strickteile – Tücher:

Im September melde ich mich dann wieder.

Ähm, ja…

ich muß gestehen, ich bin im Moment doch recht blogfaul, zumindest was meinen eigenen Blog angeht. Erschwert wird das dann noch durch eine gewisse Zurückhaltung beim Stricken (immer mal ein paar Reihen aber fertig wird so recht nichts) und das doch recht schöne Wetter – ich verbringen Stunden auf meinem Balkon, und da im Fernsehen auch zum Glück überwiegend nur Wiederholungen laufen, bleibt der PC dann abends auch oft aus.

Nach meinem kapitalen Buchkater habe ich erst mal meinen Rückstand bei den ‘National Geographic’ Heften aufgeholt und bin da jetzt wieder auf dem neusten Stand. Danach konnte ich mich dann auch wieder auf neue Welten/Zeiten einlassen. Allerdings halte ich mich bei meinen neugekauften Büchern mit Lesen derzeit sehr zurück, die sollen mit nach Lanzarote.

Dafür gibt es aber einige Bücher, die ich angelesen und dann wieder weggelegt habe, weil sie mich nicht so gepackt haben. Die habe ich angefangen, so nach und nach auszulesen, was diesmal bisher sehr gut funktioniert – und mir Montag Abend nach Trudi Canavans Trilogie ‘Die Gilde der schwarzen Magier’ wieder einen diesmal etwas zum Glück leiseren Buchkater beschert hat.

Da ich aber bald wieder auf Reisen gehe, habe ich noch in meinem nächsten Beitrag (aber wohl erst heute Abend) ein paar Impressionen von unseren Katalonien-Tagen im Juni für Euch.

Buchkater

Ich habe mal wieder einen heftigen Buchkater, das hatte ich wirklich schon lange nicht mehr.

Schuld ist Alison Croggon mit ihrer Pellinor-Saga. Die besteht aus vier Bänden und ich hatte mir irgendwann mal den ersten Band ‘Die Gabe’ gekauft. Letzte Woche fiel der mir dann in die Hände und ich begann zu lesen. Obwohl mir ab und an doch einige ziemlich deutliche Anleihen bei Tolkiens ‘Herr der Ringe’ auffielen, ihre Welt ist eine sehr eigene mit sehr sympatischen und durchaus vielschichtigen Charakteren, zum Beispiel muß sich die Hauptperson Maerad durchaus auch mit ihrer dunklen Seite auseinandersetzen. Das ’schlimme’ an dieser Geschichte ist, abgesehen von der beschriebenen kleinen Schwäche, mich hat die Geschichte total ‘mitgenommen’ und hineingezogen, das ging schon bei der Karte los.

Ganz schnell mußten die fehlenden drei Bände nachgekauft werden und ich habe sie, auch begünstigt durch das Wochenende, quasi in einem Rutsch durchgelesen. Heute Nacht war nun Band vier (und damit die Geschichte) zu Ende – und im Moment vermisse ich diese Welt und die wirklich liebgewordenen Protagonisten und möchte so gerne noch mehr davon lesen. Also habe ich jetzt eben einen ‘Kater’ und lese mich durch etwas vernachlässigte National Geographic Ausgaben, weil ich auf einen Genrewechsel oder eine andere fantastische Welt absolut keine Lust habe.

Alison Croggon hat ihre Welt übrigens auf unsere Erde versetzt, als einen vermutlich verlorenen Kontinent (vielleicht Atlantis?) von dem man vor einiger Zeit eine größeren Anzahl von Schriftrollen gefunden habe. Hier lohnt es sich wirklich, auch Vorwort und die Anhänge samt Literaturverzeichnis zu lesen – es macht die Illusion fast perfekt.

Sommersonnenwende

Hallo Ihr Lieben,

doch, ja mich gibt es noch. Einiges ist seit dem letzten Eintrag passiert, aber nur wenig davon hatte mit Stricken zu tun.

Wir waren auch in diesem Juni in Katalonien, allerdings war es dieses Jahr doch nicht ganz so toll wie das Jahr davor. So einige kleine Quereleien, dazu war es heiß (nicht überraschend, war es letztes Jahr auch) aber dazu auch noch sehr schwül (was eher außergewöhnlich zu sein scheint). Das ist nun gar nicht unser Wetter und bei mir führte das dazu, daß ich mir eine hartnäckige Erkältung eingefangen habe.

Wieder daheim, konnten wir erst mal durchatmen (und durchschlafen), dann kam auch hier der Sommer an. Das führte natürlich dazu, daß ich viele Stunden draußen auf dem Balkon verbracht habe, manchmal bis in den späten Abend hinein. Hatte ich in Katalonien zu Anfang noch an zwei (neuen *hust*) Sockenpaaren genadelt, ging ich irgendwann zu den Büchern über und das hielt dann noch nach dem Urlaub an.

So habe ich die Krimireihe um den Anwalt Matthew Shardlake des Autors Christopher J. Sansom entdeckt, die spielt zur Zeit Henry VIII in England und gefällt mir ausgezeichnet. Den ersten Band der neuen Reihe von Andrea Schacht habe ich auch gelesen (mich macht die Rahmengeschichte neugierig auf mehr), ein Buch von Richard Dübell, Yrsa Sigurðardóttir und Ian Rankin und, nicht zu vergessen weil wieder mal in einem Rutsch gelesen, ein schon etwas älteres Buch von Rebecca Gablé, ‘Der König der purpurnen Stadt’.

Im Moment lese ich ‘London’ von Edward Rutherfurd (engl. Homepage). Als London-Liebhaberin mit einem Hang zu englischer Geschichte (am liebsten so etwa bis zum Ende des Mittelalters) gefällt mir das Buch ausgezeichnet, auch, weil man immer wieder bekannten Gebäuden und Orten begegnet, und erstaunt ist, wie und wann das entstanden ist.

Aber seitdem es wieder kühler wird, stricke ich auch wieder vermehrt. Das Regenbogentuch wächst und im Zug stricke ich an den Socken.

In den nächsten Tagen habe ich dann noch sehr viele Fotos für Euch. Ein paar Impressionen von Katalonien (doch, natürlich hat es auch schönes gegeben) und ich habe noch einmal meine Freundin Birgitta in Hannover besucht und von dort auch einige Fotos mitgebracht.

Hier ist er nun, der letzte große Ausflug, den wir auf der Insel gemacht haben. Es war am Sonntag und es ging in den Norden der Insel.

Sonntagsausflüge haben auf einigen Strecken durchaus Vorteile: Es ist nicht so viel los. So verlief auch die Autobahnfahrt nach Las Palmas wesentlich entspannter. Um zu den Städten im Norden zu gelangen, fährt man dann auf die GC2. Ein kurzes Stückchen hinter dem Tunnel fuhren wir dann noch einmal ab (was hier auch sehr günstig war). Hier steht das noch relativ neue Konzerthaus der Stadt, benannt nach einem berühmten Sohn der Insel, dem Tenor Alfredo Kraus (Youtube-Link). Dahinter endet auch die lange Promenade hinter dem Las Canteras Strand. Parken kann man hier hervorragend und so stiegen wir aus und betraten eine andere Welt: Las Canteras an einem Sonntag.

In der Woche ist der Strand eher unbelebt, bzw. mehr den Touristen vorbehalten. Am Sonntag war das ganz anders. Die Canarios leben sehr viel draußen. Zum einen lädt das Wetter dazu ein, zum anderen leben auch so einige in Häusern, die wir nicht als unbedingt schön empfinden würden. Und so ströhmen sie in ihrer Freizeit an die Strände im Süden der Insel, in die Zonas de Recreativo außerhalb der Orte oder eben wie hier an den Strand von Las Canteras. Ähnliches läßt sich übrigens auch auf den anderen Inseln feststellen.

Die Stimmung ist locker und entspannt, es wird flaniert, gefischt, gesurft, gejoggt oder einfach nur am Strand gesessen. Wunderbar, auch wenn wir doch ab und an mal angeschaut werden und scheinbar auffallen. Ich hätte da eigentlich noch länger bleiben können, aber es zog uns weiter.

Mit dem Ende (des Teilstücks) der GC2 kommt die Abfahrt nach Arucas. Eine wunderschöne Stadt mit der Schummelkathedrale (eine imposante Kirche, die teilweise als Kathedrale bezeichnet wird, aber eigentlich keine ist), einer kleinen Fußgängerzone mit schön restaurierten Häusern und einem schönen kleinen Park.

Grün ist es im Norden und die Route, die wir uns ausgesucht hatten, war stellenweise wunderschön. Unser nächstes Ziel war Firgas, wo das gute Mineralwasser herkommt, das wir schon immer gerne auf den Kanaren getrunken haben.

Die Stadt hat ebenfalls ein hübsches kleines Zentrum, besonders hier die beiden Treppenaufgänge. Der eine mit den Inseln des Archipels, der andere mit einem Wasserfall und an einer Seite bunten Bänken, für jede Gemeinde auf Gran Canaria eine.

Wir machten einen Abstecher nach Valleseco. Der Name ist etwas irreführend. Er bedeutet eigentlich, daß hier kein oberirdisches Wasser fließt. Denn trocken, also seco, ist in diesem Tal definitiv nichts.

Unsere letzte Station im Norden war dann das Städtchen Teror. Es liegt wunderbar in grünen Hügeln und hat eine wunderschöne Altstadt. Hier kann man sehr viele der typischen kanarischen Holzbalkone bewundern. Wir kamen zu den letzten Minuten des beliebten Sonntagsmarktes noch gerade richtig.

Von hier ging es dann nach Osten zur Autobahn – noch lange auf einer sehr schönen Strecke um die grünen Hügel und von dort dann wieder nach Süden.

So Ihr Lieben, das war er, der Reisebericht von Gran Canaria. Ich hoffe, er hat Euch gefallen und Ihr habt gerne geschaut und gelesen.

Uns hat die Insel nach zehn Jahren sehr gut gefallen und wir werden sich bald mal wieder dorthin fliegen, vielleicht nicht nächstes Jahr, aber im Jahr darauf, mal schauen.

So, jetzt gehe ich schauen, ob ich meiner Mutter gleich ein Geburtstagsgeschenk mitnehmen kann, oder ob die Sonne nicht gereicht hat und das Kimono-Tuch noch naß ist.

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