Lesefutter

In letzter Zeit habe ich wieder vermehrt gelesen. Eine Leseratte war ich schon immer, davon zeugen auch die gut gefüllten Bücherregale in unserer Wohnung.

Letzte Woche nun kam mal wieder eine Buchempfehlung eines bekannten Internetshops und die war doch recht interessant. Flugs wurde bestellt und am Freitag Nachmittag bekam ich die ersten Bände der Beginen-Serie von Andrea Schacht in die Hände (unten anfangen, das ist die korrekte Reihenfolge. Die Romane sind zwar in sich abgeschlossen, die Rahmengeschichte aber fortlaufend) und ein einzelnes Buch (gleich das erste).

Was soll ich sagen… Sonntagnacht Montagfrüh hatte ich alle fünf Bücher durch (Merke: Nie ’noch mal eben kurz‘ zum (faszinierenden) Buch greifen, wenn man am nächsten Tag arbeiten muß). Und ging Montagmittag gleich in die Innenstadt, um mir auch den neusten und letzten Band der Beginen-Serie zu holen (eigentlich auch noch ein weiteres, aber das mußte ich dann doch wieder bestellen).

Auch der Band ist inzwischen schon gelesen. Ich liebe mittelalterliche Krimis und habe auch einige Serien (eine Lieblingsreihe ist zum Beispiel immer wieder die Bruder Cadfael-Reihe von Ellis Peters) und diese läßt sich wirklich meistens flott lesen (für den einen oder anderen kölschen Ausdruck hätte ich mir eine kleine Übersetzung gewünscht), ist spannend und auch humorvoll und die Charaktere sind sehr sympathisch.

Inzwischen liegen die Bücher bei Papa und er schmökert ebenfalls fleißig. Er ist Strohwitwer und hat Urlaub, da paßt so eine Serie sehr gut.

Jetzt lese ich mich gerade durch ein anderes dickes Buch: ‚Der Blumenkrieg‚ von Tad Williams.

Seine Osten Ard Saga habe ich sehr gerne gelesen, bei Otherland taste ich mich allerdings noch ans erste Buch ran. Auch dieses Buch ist keine Standardgeschichte, und auch etwas skurril und obwohl ich solche Sachen eher nicht so gerne lese, gefällt es mir. Das ist schon jetzt das zweite Buch, ‚Die Stadt der träumenden Bücher‚ von Walter Moers ist noch entschiedene skurriler… und trotzdem konnte ich das Buch nicht beiseite legen.