Gran Canaria Einschub: Abende auf der Insel

Auch wenn wir tagsüber viel unterwegs waren, auch abends zog es uns meistens noch mal nach dem Abendessen fort. Den ersten Abend blieben wir im Apartment, einen Abend war Arne alleine unten am Strand in Puerto Rico, ein zweites Mal wir beide zusammen. Aber sonst hieß es immer zum Faro de Maspalomas oder nach Puerto de Mogán.

Wenn es uns zum Faro zog, machten wir in der Regel einen Strandspaziergang (die Ausnahme folgt am Ende des entsprechenden Ausflugsberichts). Dabei wurde natürlich immer wieder fotografiert, ein Foto schöner als das nächste. Hier folgen erst mal einige Bilder von verschiedenen Tagen:

In Puerto de Mogán liefen wir immer die Runde um den Hafen. Einmal waren wir aber auch früh genug, um das mit dem Sonnenuntergang zu verbinden (meist waren wir eher zu spät dafür). Arne konnte sogar Bilder aus einer ganz besonderen Perspektive machen: Er ging einfach auf der Mauer entlang, die sich an der Seite der Straße zum Hafen entlangzieht.

Gran Canaria: Ein erster kleiner Ausflug

Nach einem sehr angenehmen Flug landeten wir nach vielen Jahren also mal wieder in Las Palmas de Gran Canaria. Arne und ich probten das erste Mal auch im Ausland die bewährte Arbeitsteilung: Ich wartete auf die Koffer und Arne erledigte schon mal die Sache mit dem Mietwagen. Klappte hervorragend und wir bekamen sogar wieder ein Upgrade.

Die Beschreibung zum Apartment in Puerto Rico ist hervorragend und wir finden auf Anhieb gut hin. Die Autobahn geht inzwischen nicht mehr nur bis vor Arguinegin sondern bis hinter Puerto Rico – das haben wir auch öfter mal ausgenutzt. Mona, die Vermieterin, wartet bereits auf uns, sie ist wirklich sehr nett. Das Apartment ist recht groß, schlicht aber sauber und gut eingerichtet. So müßte ich ein Weilchen überlegen, wann ich mal eine besser eingerichtete Urlaubsküche hatte und das Kochen klappte diesmal auch wirklich hervorragend.

Der erste Weg geht zum Einkaufen. Im nahe gelegenen Shopping Center ist ein Hyper Dino (es gibt noch so einige mehr Supermärkte hier aber der ist in Puerto Rico der Günstigste). Der Laden ist allerdings einer der unschönsten der Kette, die ich jemals besucht habe und das Parken am Center ist ein echtes Problem. Da wir den Wagen haben, sind wir flexibel, in Zukunft kaufen wir in der Regel entweder beim Dino in Puerto de Mogán oder im Carrefour in Vecindario ein.

Aber es reicht, um erst mal satt zu werden, und nach einer kurzen Pause brechen wir zu unserem ersten Ausflug auf.

Noch ein kleiner Hinweis: Auf Gran Canaria haben sich die Straßenbezeichnungen geändert, wer also schon länger nicht da war, sollte prüfen, ob die Karte noch paßt 😉

Wir fahren nach Soria, wo es einen Stausee gibt, der aber leer ist. Die Weiterfahrt von dort ist schon mal das erste Abenteuer. Wir wollen ein Stück weiter ins Landesinnere, um dann in Richtung Mogán abzubiegen und runter nach Puerto de Mogán zu fahren.

Die Straße hat laut Karte eine offizielle Nummer und ist von guter Qualität – aber saueng und Gegenverkehr (nein, es ist definitiv KEINE Einbahnstraße) artet in Arbeit aus. Am Abzweig atmen wir schon etwas auf. Die Straße, die wir jetzt fahren, gab es so vor zehn Jahren noch nicht, zwischendurch war das noch Piste. Aber nun können wir fein durchfahren und haben auch einen schönen Blick auf das Tal unter uns.

In Mogán selber hat sich kaum was geändert, auch die eine Stelle im Ort ist noch genauso eng wie damals. In Richtung Puerto geht es durch teilweise zauberhafte Örtchen, eines nach dem anderen. Puerto de Mogán hat sich wiederrum geändert, allerdings auf noch akzeptable Weise: Der freie Platz links vom Flußtal ist nun bebaut (hier ist auch das neue Shopping Center mit dem besseren Hyper Dino) bis an den Strand, aber es ist vernünftig geblieben, die Häuser nicht zu hoch und etwas im Stil des Hafens und mit teilweise recht netten Geschäften. Und der wunderschöne Hafen ist so geblieben wie er war.

Wir finden einen guten Parkplatz und bummeln, bevor wir wieder an der Küste entlang zurück nach Puerto Rico fahren.

Gran Canaria Reisebericht

Hallo Ihr Lieben,

nach einer gut beschäftigten Woche und einem wunderschönen Samstag (gestern war wieder Surfen angesagt und wir waren sehr lange unterwegs) war das Wetter dann heute nicht mehr so toll, sogar geregnet hat es. Und was macht man dann an einem ruhigen Sonntagnachmittag? Noch mal Fotos sichten, auswählen, kopieren, verkleinern, mit Copyrights versehen (die meisten sind aus meinem Ordner, aber auch Arne ist vertreten) und bei Photobucket hochladen.

Und endlich wie versprochen den Reisebericht starten.

Ein erstes Bild schon mal hier, Arne hat mich in Las Palmas am Las Canteras Strand auf einer Bank fotografiert, an den ‚Maspalomas‘-Socken strickend.

Und nun folgt mir zum ersten Teil des Reiseberichtes…