Inselrunde

Am letzten Tag haben wir dann noch eine Inselrundfahrt gemacht. Wieder über die Autobahn in Richtung Mogán, dann an der Kreuzung weiter nach La Aldea und auf der Küstenstraße nach Agaete. Da Arne keine rechte Lust hatte, die ganzen Kurven wieder zurückzufahren, sind wir einfach der Schnellstraße von Agaete ab zurück gefolgt, im Endeffekt tut sich das nichts. Und so konnten wir dann auch bei bestem Surfwetter noch ein Weilchen in Pozo Izquierdo zuschauen.

Am nächsten Tag hieß es dann wieder Abschied nehmen. Die Zeit bis zum Flughafen verbrachten wir dann wieder in Pozo Izquierdo allerdings ohne Surfer.

Der Rückflug verlief auf jeden Fall um einiges angenehmer als der Hinflug. Wir hatten viel Platz, weil eine Dreierreihe für uns alleine und auch die Crew war irgendwie besser drauf als auf der Hinreise. Dazu dauerte der Flug mit Rückenwind keine fünfeinhalb Stunde wie auf der Hinreise und auch der Rest klappte dann richtig gut.

Wir haben uns fest vorgenommen, das nächste Mal wieder ins Barranco fahren zu wollen, dann eben in eine der beiden kleineren Fincas.

Ein Ausflug ins Inselinnere

Am Freitag haben wir eine schöne Tour in die Bergwelt von Gran Canaria gemacht. Über die Autobahn in Richtung Mogán, kurz dahinter direkt hinauf zum Parkplatz am Roque Nublo, zu dem wir diesmal beide hinaufgelaufen sind, letztes Jahr ging es mir nicht gut genug dafür. Von dort dann wieder herunter über die Straße nach La Aldea und dann wieder heimwärts. Eine der schönsten Strecken, die man auf der Insel fahren kann, auch wenn sie nicht so ganz ohne ist mit eh schon vielen Kurven und teilweise sehr engen Stellen.

Puerto de Mogán und Las Palmas

Abends sind wir ab und an vor allem nach Puerto de Mogán gefahren. Da die Autobahn nun fertig ist (keine Angst, man bekommt im Barranco nichts davon mit) ist es auf der Küstenstraße angenehm leer und wenn man direkt zum Hafen will, ist es einfach ein schöner Trip.

Den Samstag sind wir dann auch nach Las Palmas hochgefahren. Sogar die Gorch Fock war wieder zu Besuch. Und weil das Wetter schön war, war auch am berühmten Strand wieder viel los.

Gran Canaria (Unterkunft und das Barranco)

Wie ich schon andeutete, hatten wir bei dem spontanen Urlaub viel Glück. Bei Mona hatten wir bisher immer in Puerto Rico in der Anlage Santa Lucia gewohnt. Sehr hübsch aber im Winter durch Dauergäste belegt, wie viele FeWo’s auf Gran Canaria. Dafür hatte sie aber ausgerechnet im gewünschten Zeitraum bei sich etwas im Barranco del Cura frei. Gut, es war die größte Finca, aber was solls, die Homepage flüsterte gerade zu permanent ‚Da müßt Ihr hin‘ mit gefühlten 10 Ausrufungszeichen. Der Flug war günstig, mit meinem Urlaub klappte es zum Glück auch noch, der Trip konnte beginnen.

Monas kleines Paradies liegt am Ende des bewohnten Barranco del Cura. Erst über eine noch geteerte Straße, dann über einen Schotterweg kommt man an immer hübscheren Häusern vorbei an ein geschlossenes Tor – nur die  Bewohner und Gäste können hier im Auto weiter. Und noch ein bißchen weiter ist man da. Hier wohnen Mona und ein paar Nachbarn, dazu ihre inzwischen drei Fincas, die sie vermietet, alle nicht zu nah aufeinander aber trotzdem ist es nicht ganz einsam. Ohne Auto geht hier aber gar nichts. Und hier hinten gibt es es unheimlich viel zu entdecken. Zunächst natürlich erst mal das Heim für eine Woche.

Blick in unsere Wohnküche

Unsere Finca 3

Blick Richtung Meer

Kater Micki, ein gern gesehener Gast (eine nette Katzendame Mika gab es aber auch noch)

Das wußte der kleine Schurke aber ganz genau 😉

Unser Blick hinunter vom Balkon (direkt unter uns wohnt Mona, im Gebäude auf dem Bild Walter)

Blick vom Balkon ins Barranco

Nur ein Teil der Anlage

In der Regel ist es wirklich sehr ruhig hier. Gut, ab und an wird spontan oder geplant gefeiert, aber das stört niemanden.

Zu Fuß kann man das Barranco dann weiter erforschen. Entweder mit einem kleinen Spaziergang oder man zieht festeres Schuhwerk an, weil je weiter man geht, desto mehr geht es auch mal über Steine. Das haben wir dann auch mal gemacht.

Diese Türmchen gibt es viele, Arne hat drei gebaut, das hier ist sein schönster

Im Tal brüten Adler

Neues Jahr…

Schon wieder so lange nichts geschrieben. Aber manchmal ist es echt nicht einfach. Viel läuft auch bei Ravelry und das Aussuchen und Posten von Bildern und Beiträgen kann sehr viel Zeit kosten, vor allem wenn es um so was wie Urlaub geht.

Bei den Eltern läuft einigermaßen alles im Lot. Kummer hatten wir im letzten Quartal bei meinem Schatz in Punkto Arbeit. Hier öffnet sich nächste Woche eine neue Tür und ich hoffe, es wird gut für ihn ausgehen. Aus diesem Grund waren wir auch relativ spontan und mit viel Glück eine Woche auf Gran Canaria. Schön war es und wir möchten genau da gerne noch einmal und länger hin.