Reisebüdel Kapitel 2: Einschiffung und Dubai

Die Ankunft in Dubai verlief zunächst nicht so freundlich… Nebel, Durchstarten, Neuanflug von der anderen Seite der Landebahn und es dauerte ewig, bis wir endlich am Terminal standen. Danach ein langer Fußmarsch zur Paßkontrolle (sehr unfreundlich) und zu den Koffern (Geduldsspiel).

Wir konnten gegen Aufpreis mit dem Shuttle direkt zum Schiff mitfahren und auch schon einchecken. Das dauerte etwas. Kurz auf die Kabine und schnell wieder raus zum Taxistand. Schließlich wartete der Burj Khalifa auf uns, wo wir Karten vorab gebucht hatten. Alles ging gut und nach einer ganzen Weile waren wir dann endlich auf 452m Höhe im 124 Stockwerk. Und es war zwar noch diesig aber auf keinen Fall nebelig mehr.

Ankunft im Flughafen – auf dem Weg zum Gepäckband

Der Nachbar am Anleger

Unsere Heimat für die nächste Woche

Auf dem Weg zum ersten Ziel

Der Burj Khalifa

Auch wenn es noch höher geht, der Blick ist grandios von da oben. Und nette Menschen haben wir auch getroffen. Einen Touristen der um eine Fotoassitenz bat (und uns auch fotografiert hat im Gegenzug) und einen der Sicherheitsleute, mit dem wir uns gut unterhalten haben und der auch etwas Deutsch von uns lernen wollte, um deutsche Gäste angemessen begrüßen zu können. Sollte es Euch also auch mal hoch verschlagen (es lohnt sich, aber unbedingt im Internet vorordern, sonst wird es teurer oder Ihr kommt spontan gar nicht rauf) und ein kräftig gebauter dunkelhäutiger Mann begrüßt Euch mit Willkommen oder Herzlich Willkommen – das ist er.

Beim Burj Khalifa gibt es auch die Dubai Mall, wie wir hörten die größte Mall der Welt. Recht edel, furchtbar groß, aber wir haben sie uns angeschaut. Es gibt auch Geschäfte für Normalsterbliche, es lohnt sich jedoch ein wenig die Preise zu kennen – Kosmetik zum Beispiel wäre dort teurer als hier daheim.

In der Dubai Mall

Diesen Teil des Aquariums kann man offen sehen, es aber auch richtig besuchen.

Einen Souk hat die Mall auch – schön gemacht

Nachdem es uns gelang den Supermarkt zu finden (die Ausschilderung ist ein wenig schwierig) und uns mit Getränken zu versorgen, stürmten wir den Malltaxistand und machten uns auf den Weg in die Altstadt.

Das Fort in der Altstadt, heute ein Museum

Eine Dhau vor dem Museum

Die große Moschee, laut Arne allerdings sehr unscheinbar

Im Textilsouk

Nun standen wir am Creek und wollten auf die andere Seite. Dafür kann man mit kleinen Booten fahren. Diese machen Rundtouren durch den Creek aber eben auch eine Passage auf die andere Seite für 1 AED, das sollte man vorsichtshalber deutlich sagen.

Auf der anderen Seite wartete dann der Gewürz- und der Goldsouk auf uns. Da der Freitag allerdings in den muslimischen Ländern vergleichbar mit unserem Sonntag ist, hatten da einige Läden geschlossen und es war nicht so viel los.

Mit diesen Bötchen (Abra) passiert man den Souk

Dhaus im Hafen

Wunderschöner Schmuck – leider oft viel zu aufwendig für den normalen Gebrauch

Im Gewürzsouk erstanden wir bei einem sehr netten Mann, der sehr gut deutsch sprach Weihrauch und Vanille. Der Versuch zu handeln brachte immerhin eine Dreingabe. Und am liebsten hätte ich den halben Laden leergekauft. In einem der Goldläden habe ich mir schlichten Goldcreolen gekauft. Gerne hätte ich was größeres gekauft, aber der Preis geht nach Gewicht und viele der aufwendigen Schmuckstücke sind einfach zu aufwendig, leider, auch wenn ich größe Ohrringe und Ringe mag.

Wir bummelten zurück zum Anleger, setzten noch einmal über, hielten uns dort noch ein Weilchen auf und suchten uns dann ein Taxi zurück zum Schiff. Wir waren einfach ein wenig k.o. nach dem Tag (es war da schon 17:00).

Wieder am Anleger

Wieder auf dem Schiff waren dann auch unsere Koffer da und wir konnten Duschen und uns umziehen. Zum ersten Mal ging es in die „Weite Welt“, eines der Restaurants auf der Diva. Wir saßen an einem Tisch mit einem Ehepaar, mit denen wir uns sofort gut verstanden. Bei Wein (zum Essen kostenlos) und gutem Essen kamen wir ins Gespräch und unterhielten uns bis sie dort die Bürgersteige hochklappten. Danach wollten wir eigentlich zusammen aufs Pooldeck, blieben allerdings folgend zwischendurch hängen (nettes Geplauder mit einem der Kellner der Bar auf dem Deck dazwischen) und haben uns verloren. Roswitha und Werner haben wir erst kurz vor Schluß wiedergetroffen, das ist wirklich das seltsame auf so einem Kreuzfahrschiff. Man kommt schnell in Kontakt, muß sich aber eigentlich fest verabreden, um das beizubehalten, für Zufälle sind diese Schiffe zu groß.

Auf dem Poodeck lernten wir dann die Aida Stars kennen (die machen da die Shows) und DJ Rudi.

Vor der Anytime-Bar

Die Aida-Stars

DJ Rudi bringt das Pooldeck zum Tanzen (wir haben allerdings nicht immer denselben Musikgeschmack)

Tagsüber liegen hier die Sonnenhungrigen, unter uns das Pooldeck

Langsam war es Zeit, den Trubel zu verlassen und ins Bett zu gehen. Den Schlaf hatten wir nötig, aber wir sind beide erstaunlich über den Tag gekommen.

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