Lesebüdel…

BuchwurmNach längerer Zeit komme ich erst mal wieder mit einem Griff in den Lesebüdel zurück. Ich habe in letzter Zeit sehr viel gelesen, und unter anderem die Bücher von Gordon Ferris entdeckt, einem schottischen Autor. Leider leider verkaufen sich die Bücher in Deutschland nichts so gut wie im Ausland, so daß es von beiden Serien bisher nur den ersten Band gibt. Das finde ich wirklich schade.

Die Bilder habe ich von der Seite des FestaVerlages, der Gordon Ferris in Deutschland herausbringt. Klick aufs Bild führt jeweils zum (echt günstigen!) eBook auf der Seite.

GalgenfristDie schottische Reihe sozusagen. Douglas Brodie kehrt nach Hause zurück und versucht einem alten Freund zu helfen, der zum Tode verurteilt ist.

Mörderspiel

Die Londoner Reihe. Danny McRae (ebenfalls Schotte) versucht in London als Privatdetektiv Fuß zu fassen, gerät dabei in einen mysteriösen Fall, der auch in seine eigene Vergangenheit führt.

Beide Serien spielen sehr kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs in Glasgow und in London. Das schlägt einen spannenden Bogen zum letzten Lesebüdel, wo ich ja von Cay Rademachers Trümmermörder spielend im Hamburger Winter 1947 erzählt habe. Ich fand es spannend zu lesen, wie die Empfindungen und Erfahrungen dieser Zeit auf der anderen Seite gewesen sind, eben auch absolut nicht rosig. Beide Serien haben etwas von klassischen düsteren Krimis (Raymond Chandler?), auch das war mal was anderes. Eine gewisse Härte ist auf jeden Fall vorhanden, auch wenn es nicht so blutig zugeht wie in manchem Thriller, auf jeden Fall mußte ich an gewissen Stellen schon mal bedrückt schlucken.

Falls sich jemand für die Thematik interessiert, würde ich mich freuen, wenn Ihr dafür sorgt, daß ich alle Folgebände (die Serien sind nicht so groß, die schottische umfaßt vier Bücher) auf Deutsch werde lesen können 😉 Und wer eBooks liest, bei 4,99 EUR pro Buch kann man doch nicht so viel falsch machen,

 

Lesebüdel

Ich habe heute auf meinem Kobo ein Buch ausgelesen, welches im Moment den Platz eins in meiner Histo-Wertung für 2014 einnehmen wird. Obwohl ich bei historischen Krimis eigentlich eher so die Zeit bis 1600 bevorzuge.

Cay Rademacher – Der Trümmermörder

(Klick auf den Buchtitel führt zur Verlagsseite)

Der Fall, der in diesem Buch bearbeitet wird, ist an sich historisch. Es hat wirklich einen Trümmermörder gegeben, der im Winter 1946/1947 vier Menschen so getötet hat.

Cay Rademacher hat ihn für seine Geschichte verwendet. Dieser Winter war unheimlich kalt und hart, besonders in einer zerbombten Stadt in einem Land, wo es kaum genug zu Essen und zu Heizen gibt. Cay Rademacher schildert dieses Umstände genau. Auch wenn ich schon gelesen habe, daß manchem das zu genau war… der Autor hat mit diesem durchaus düsteren Krimi Bilder geschaffen, die mich beeindruckt haben.

Ich habe schon Bilder von zerbombten Städten gesehen und natürlich blutet mir auch das Herz, wenn ich in meiner Stadt Bremen durch eine alte Postkarte zum Beispiel sehe, was da verloren gegangen ist. Oder wenn ich von der Weserbrücke auf die Altstadt gucke und die Lücke sehe, die dadurch entstanden ist, daß irgendein Depp beschlossen hat, die Ansgari-Kirche komplett abzureißen (wobei ich gelesen habe, die Kirche sei nicht so schwer beschädigt gewesen, daß sie nicht wieder hätte aufgebaut werden können). Es fehlt ein Turm im Bild.

Hamburg kenne ich von damals nicht so gut, wobei mir die Stadt natürlich vertraut ist, ich bin ja schon oft genug da gewesen. Cay Rademacher fügt hier nun eine Dimension hinzu: Man hat hier nicht nur ein Foto von Ruinen, die Protagonisten lassen einen deutlich spüren, wie schwer und bitter das Leben in einer zerstörten Stadt unter fremder Verwaltung gewesen ist. Und das macht, neben dem durchaus spannenden Kriminalfall, diesen Krimi zu was besonderem.

Lesebüdel

Buchwurm

Lesen tue ich viel, eigentlich täglich. Es sind viele gute Bücher dabei, aber Rezensionenschreiben ist einfach nicht meins. Ab und an gefällt mir aber ein Buch so gut, daß ich doch ein wenig mehr dazu schreiben möchte. Und diese Woche sind es auf einmal zwei sogar, die mir sehr gut gefallen haben.

Einmal ist es ein historischer Krimi, der im New York von 1845 spielt.

Lyndsay Faye – Der Teufel von New York

Das Buch ist nicht ganz einfach zu lesen, weil die Gaunersprache gerne benutzt wird (hinten gibt es ein Glossar), man gewöhnt sich aber dran und es geht trotzdem flüssig, dafür ist die Geschichte viel zu spannend. Es hat sympathische Protagonisten und die Story hat mir sehr gut gefallen. Spannend, nicht alles ist so wie es scheint und mit der einen oder anderen Überraschung.

Bisher ist das mein Highlight dieses Jahr für die Kleinod-Wahl der Leser auf der Histo-Couch.

Das zweite Buch geht in eine ganz andere Richtung…

Sophie Bonnet – Provenzialische Verwicklungen

Seit unserem Kurzurlaub letztes Jahr an (und oberhalb) der Cote d’Azur mag ich Frankreich. Und zur Zeit finden sich ein paar Krimis, die in der Gegend spielen, also werden die auch gerne gekauft.

Ein wunderschönes Dörfchen, wieder sympathische Protagonisten und ein Kriminalfall, der auch nicht das ist, wonach es ausschaut. Etwas verwickelt, aber mit traumhafter Atmosphäre und ab und an bekommt man Hunger. Es läßt sich wunderbar lesen und die Gegend wird sehr greifbar.

Auch dieses Buch ist bisher mein Highlight dieses Jahr aber auf dem Krimisektor, falls die Krimi-Couch noch mal eine Jahreswahl ähnlich der Kleinod-Wahl auf der Histo-Couch macht.

Die beiden Damen werden DRINGEND gebeten, sich mit der Fortsetzung zu beeilen (wobei ich bei ersterer eigentlich den deutschen Verlag treten müßte, Band zwei gibt es nämlich auf Englisch schon).

 

Sonntagsbüdel

Ein wunderschönes Wochenende liegt nun schon bald wieder hinter mir… Freitag war das Wetter usselig, gestern immerhin bis in den Nachmittag besser als erwartet und heute sogar den ganzen Tag schön. Das freut mich auch für die Aussteller draußen, denn im Ort ist heute Frühlingsmarkt und wir sind auch schon drübergelaufen. Sehr nett und ein wenig Beute habe ich dann auch schon gemacht. Ein hübsches Tuch in Regenbogenfarben, zwei Bücher von einem kleinen Verlag, die mir spannend vorkamen und zwei Berliner fürs gemeinsame Kaffeetrinken später auf dem Balkon.

Also viel Zeit zum Basteln und stricken und so kann ich wieder einige Bilder zeigen. Viele Karten sind fertig geworden, ich habe mich erst mal wieder an einen Stapel gemacht, der schon lange auf Vollendung wartet.

Dazu gestern als noch die Sonne schien meine Venezia-Socken:

Venezia-Socken
Modell von Regina Satta / Garn von Hangefärbt (Kirsten Bläß)

Die Socken passen gut zu meiner derzeitigen Stimmung und den Büchern, die ich gerade lese. Der Tip war von einer Ravelry-Freundin, zeitlose Venedig-Krimis und es ist wirklich sehr spannend. Ich konnte mir zum Glück die Bücher noch gebraucht zulegen, neu bekommt man glaube ich nur noch das letzte auf deutsch erschienene.

Geribbelt und neu angeschlagen habe ich dieses Garn im Weinberge-Muster, aus dem gleichen Büchlein von Regina Satta.

Außerdem hat mich das Bloom Bloom Mystery von Midori Hirose gereizt. Das Garn ist eine meiner Solarfärbungen, ich stricke die zweitgrößte Variante, weil es wohl nur ein 600m/100g Strang sein dürfte.

Inzwischen ist die Sonne längst rumgezogen, damit wird es zu kühl draußen. Ein paar Karten werde ich noch basteln und heute Abend geht es wohl noch einmal an die Loire… wieder so eine Sendung, wo man am liebsten ganz schnell die Koffer packen und ins Auto hüpfen möchte.

Euch einen guten Start in die neue Woche!

Lebenszeichen und eine neue Aktion

Nein, so wirklich gut ist es zur Zeit immer noch nicht. Doch trotz der Sorgen kann ich mich auch zeitweise gut ablenken, dann wird gestrickt und gelesen. Und ich hoffe einfach, die Lust zu bloggen kommt jetzt ganz schnell wieder.

Die liebe Myriam hat eine neue Aktion ins Leben gerufen, Leselust 2012.

Dazu schreibt sie:

Sinn und Zweck ist neben der (selbstverständlich zur Platzschaffung für neue Bücher *grins*) dringend notwendigen Abnahme des Bücherstapels gute Tipps für neues Lesefutter zu bekommen. Neben der Nennung aller jeweils in einem Monat gelesenen Bücher erfolgt von jedem Bücherwurm der mitmacht auf Leserwunsch (sofern er/sie das nicht sowieso regelmäßig macht…) eine Rezension der gelesenen Bücher. Außerdem würde ich mich freuen wenn sich außer mir noch jemand bereiterklären würde den „Lesetipp des Monats“ abzugeben. Wurscht welches Genre ob Abenteuer, Schnulze, Fantasy, Thriller wär alles recht.

Nun, das mit dem Rezensieren lasse ich lieber, denn das kann ich nicht wirklich gut. Aber beim Rest bin ich, sofern nicht mal wieder eine Leseflaute stattfindet, gerne mit dabei.

Im Januar habe ich nicht nur sehr viel gestrickt sondern auch sechs Bücher ausgelesen:

  • J.R.R. Tolkien – The Hobbit (jawohl, ich habe es mal mit dem englischen Original versucht)
  • Kerstin Pflieger – Der Krähenturm
  • Ben Aaronovitch – Die Flüsse von London
  • Kathy Reichs – Blut vergißt nicht
  • Christoph Lode – Phönixfeuer (Pandaemonia Band 3)
  • Christoph Marzi – Lycidas

Sehr Fantasy-lastig, aber das gefällt mir halt sehr gut zur Zeit.

Meine Monatsempfehlung ist dabei das Buch von Ben Aaronovitch. Urban Fantasy, wie ich sie für mich entdeckt habe, ein (sehr vertrauter) Handlungsort/-welt in der man sich zurechtfindet (London), aber ergänzt um einiges, was der normale Sterbliche nicht sieht, also etwas, was so rein theoretisch durchaus sein könnte.

Ein junger Fast-Polizist findet zufällig heraus, daß er eine Begabung fürs Magische hat… und ab da hat er dann auf einmal eine ganz neue Karriere vor sich und findet sich in den eigenartigsten Situationen und neuen Umständen wieder. Der Klappentext verrät da teilweise ein bißchen zu viel. Das ganze ist durchaus auch noch mit Humor geschrieben und ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und freue mich auch schon auf die Nachfolgebände, von denen Band zwei noch dieses Jahr kommen wird.

Unterschriftenaktion

Ich bin schon über eine Woche wieder da, die Arbeit hat mich auch wieder und ganz sicher werde ich über unseren wunderschönen Lanzarote-Urlaub noch berichten. Aber zunächst möchte ich von etwas ganz anderem erzählen und möglichst um ein paar Minuten Eurer Zeit bitten. Fairerweise muß ich noch erwähnen, daß ich mir einen Großteil des Textes von einer lieben Bekannten von der Histo-Couch mopsen durfte.

Die Autorin Iris Kammerer hat eine sehr beliebte Trilogie geschrieben („Der Tribun“/“Die Schwerter des Tiberius“/“Wolf und Adler“), die zur Zeit von vielen wieder neu entdeckt wird. Nur gibt es dabei ein Problem: Der zweite Band wird nicht mehr gedruckt und ist nur noch zu horrenden Preisen zu erwerben.

Auf der Histo-Couch wurde nun eine Unterschriftenaktion initiert, um den Verlag zu überzeugen, die Trilogie weiter komplett aufzulegen. Eine Userin hat  sich die Mühe gemacht und eine tolle Seite dazu gestaltet, auf der sich alle eintragen können.

Auch wenn Euch persönlich die Reihe vielleicht nicht interessiert, wäre es SEHR hilfreich, Eure Stimme zu haben, denn je mehr eingetragen sind, desto besser sind die Chance, dass der Verlag reagiert!! Auch alle Verwandten, Bekannten, Freunde, Kollegen…… schreibt alle an die Ihr kennt. Es geht rein (und sonst gar nichts, keine Werbung, keine Datenweitergabe!!!!!) um die Wiederauflage der Bücher!

Bitte, bitte tragt Euch ein und legt das auch anderen nahe! Die Zeit läuft, da die Petition auf der Buchmesse übergeben werden soll! Die Trilogiefans hoffen auf Eure Solidarität *grinst*

Ganz lieben Dank für die paar Minuten und die Unterstützung!!!!

Hier der Link zur Seite (unter dem Text das Feld „Hier geht´s zur Liste der Unterzeichner“ anklicken!!

Ich selber habe mich auch eingetragen, obwohl diese Zeit inzwischen ein bißchen ‚zu früh‘ für meinen Geschmack ist. Aber ich finde solches Verhalten von Verlagen unmöglich (bei einer Saga von Raymond Feist ist es zum Beispiel der sechste und letzte Band, wo dieses Problem auch auftritt) und sehr kundenunfreundlich.

Ein Bücherstöckchen…

habe ich hier gefunden und mitgenommen:

[X] Du gehst nie ohne Buch aus dem Haus.

[  ] Dein Bücherregal nimmt den größten Teils deines Zimmers ein. Ganz so schlimm ist es noch nicht.

[  ] Du teilst dein Bett mit Büchern. Nur wenn ich lese 😉

[X] Du inhalierst den Geruch von Büchern. Wenn ein Buch schlecht riecht, macht es keinen Spaß.

[X] Du streichelst Bücher. Wenn das Cover dazu einlädt…

[X] Du kaufst jedes Mal etwas, wenn du in eine Buchhandlung gehst. Ok, fast immer.

[  ] Dein SuB ist dreistellig und tendiert zur Vierstelligkeit.

[X] Du unterhältst dich mit den Buchcharakteren. Aber nur in Gedanken.

[  ] Du gibst im Monat mehr Geld für Bücher, als für Lebensmittel aus. Soweit ist es noch nicht

[  ] Du bereist die Orte, die in deinen Büchern genannt werden. Nie mit Absicht.

[  ] Du hälst Bücher für eine bessere Altervorsorge, als Aktien etc. .

[  ] Du zeltest am Tag der neuen Bucherscheinung deines Lieblingsautor vor der Buchhandlung deines Vertrauens, um als erste/r ein Exemplar zu ergattern.

[X] Deine Familie und Freunde wisse nicht mehr, welches Buch sie dir zum Geburtstag schenken sollen, weil du schon alles hast. Gutscheine sind eh viel besser in so einem Fall 😉

[  ] Du verbindest mit mindestens ¼ deiner Bücher im Regal ein Ereignis, an das du dich gerne zurück erinnerst.

[X] Bei dem Wort Buch, wirst du sofort aufmerksam.

[  ] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr wie du aussiehst, weil du ständig ein Buch vor der Nase hast. In Gesellschaft stricke ich eher als das ich lese. Bei meinen Eltern lese ich höchsten wenn alle im Garten irgendwas vor der Nase haben.

[  ] Menschen, die Bücher nicht mögen, magst du nicht. Ich verstehe es nicht so recht, aber einen Menschen kann noch mehr ausmachen.

[  ] Du gehst auf die Lesung jedes Autors, dessen Buch du im Regal stehen hast. Hier gibt es selten interessante Lesungen, leider und wenn sind sie eher schwer zu erreichen.

[X] Du benutzt Bücher als (Kuschel-) Kissen. Wenn ich im Sessel einschlafe, kommt das schon mal vor.

[  ] Du vergleichst deine Freunde mit Buchcharakteren.

[  ] Deine besten Freunde heißen Bertelsmann, Carlsen, Heyne, Lyx &Co. und heißen alle „Verlag“ mit Nachnamen.

[X] Dein SuB weigert sich verhement dagegen kleiner zu werden.

[  ] Du versuchst Buch-Flatrates mit den Verlagen auszuhandeln. Allerdings hätte ich gerne eine Kundenkarte für Thalia oder daß die bei Payback einsteigen, das könnte sich echt lohnen.

[  ] Du lernst eine neue Sprache, damit du nicht warten musst, bis das Buch endlich auf Deutsch erscheint. Ich lese nicht mal auf Englisch, obwohl ich die Sprache ganz ordentlich beherrsche. Versucht habe ich es aber ich bin eingeschlafen. Obwohl es mein absolutes Lieblingsbuch war, welches ich schon x-mal auf Deutsch gelesen hatte.

[X] Wenn du einmal ein Buch angefangen hast, legst du es bis zum Schluss nicht mehr weg. Nicht immer aber doch recht häufig. Gelegentlich kommt vom Freund schon mal der Satz: Du mußt dieses Buch nicht unbedingt sofort auslesen, die Buchstaben sind auch morgen noch da.

[  ] Du verleihst keine Bücher, weil du Angst hast, dass jemand deinen Lieblingen Schaden zufügen könnte.

[X] Man könnte meinen, du besitzt eine eigene Bücherei oder Buchhandlung.

[  ] Deine besonderes Schätze bekommen einen Platz in deiner (gesicherten) Vitrine.

[  ] Wenn dich dein Partner vor die Wahl stellt „Ich oder das Buch“, antwortest du „Von welchem Buch reden wir denn?“

[  ] Du verbringst mehr Zeit mit Lesen als mit anderen Dingen (Job, Schlafen, Freunde und Familie). Zu viele andere Hobbies.

[  ] Du magst keine eBooks. Als Ergänzung für Unterwegs habe ich seit meinem Geburtstag einen Oyo. Ein Buch habe ich bereits gelesen und es ist wirklich nicht so schlecht, obwohl das Gefühl des echten Buches natürlich einzigartig ist.

[X] Buchverfilmungen findest du in der Regel schlecht und du hättest es viel besser umgesetzt. Und vermutlich würde das jegliches Budget sprengen und die Zuschauer zu Tode langweilen 😉

[  ] Du schreibst ein Buch darüber, wie es mit deinen Buchlieblingen weitergeht. Obwohl es durchaus passieren kann, daß sich die Phantasie danach noch mit den Personen beschäftigt.

[X] Du besitzt immer noch das Buch, welches du als erstes gelesen hast. Ich gehe mal davon aus, daß sich das Buch noch bei meinen Eltern befindet, wobei ich nicht mehr weiß welches es war.

[  ] Du kennst dich besser mit der aktuellen Beststellerliste aus als die meisten Buchhändler/innen.

0-5 Antworten: Du brauchst dir keine Sorgen machen. Mit dir ist alles in Ordnung. Vielleicht solltest du aber mal öfter ein Buch in die Hand nehmen.

6-10 Antworten: Mit dir ist noch alles in Ordnung. Du bist ein ausgeglichener Viel-Leser, der neben Büchern noch viele andere Hobbies hat.

11-15 Antworten: Dein Zustand ist kritisch. Aber du kannst immer noch damit umgehen, wenn du mal kein Buch zur Hand hast.

Ab 16 Antworten: Bitte besuche sofort ein Treffen der anonymen Bibliophilen!

Nach einem wunderschönen Wochenende

zählen wir die Tage bis zum Urlaub. Es ist nicht mehr lang hin und wir freuen uns schon sehr darauf.

Das Wochenende war traumhaft! Viel Zeit auf dem Balkon, ich habe viel gelesen und gestrickt und Samstag war ich in Hamburg, zum Sonderverkauf der Hamburger Wollfabrik mit anschließendem Stricktreffen bei Naima. Da ich zur Eröffnung nicht dort war, war es für mich ganz neu und die Mischung aus wunderschönem feinen Woll-Lädchen mit sozusagen angeschlossenem Café (und umgekehrt) ist große Klasse und wirklich für einen Besuch zu empfehlen.

Bei Tintagel habe ich ein Lesestöckchen aufgehoben, was mir ganz gut gefallen hat:

1. Leser sind Katzenliebhaber

Doch, paßt. Zwar mag ich auch Hunde gerne, aber wenn wir könnten hätten wir zwei Katzen.

2. Leser sind sonnenscheu

Oh nein… ich liebe es, bei schönem Wetter auf meinem Balkon zu sitzen oder sonstwie draußen zu sein. Nein, ganz definitiv nicht. Und lesen kann man schließlich auch draußen.

3. Leser sind Bauchmenschen

Jein. Eine gewisse Neigung ist sicher da, aber oft will ich auch verstehen, bevor ich was tue.

4. Leser sind romantisch

Jein. Manchmal sicher, aber manchmal eben auch das Gegenteil.

5. Leser sind solange kinderlieb, bis das Lieblingsbuch mit Buntstiften verschönert ist.

Spätestens dann wäre Schluß mit lustig.

6. Leser sind Sammler, nicht nur von Büchern.

Ohhhhh ja!!!

7. Leser lieben Kuchen und Kaffeeklatsch

Ja klar. Am liebsten in eine netten Strickrunde.

8. Leser haben beruflich mit Menschen zu tun

Trifft bei mir zu, obwohl ich das nicht mal unbedingt brauche.

9. Leser essen bio

Manchmal.

10. Leser schreiben selber oder haben es als Kind gemacht

Doch, da war mal was, aber nichts besonderes.

11. Leser waren als Kind Einzelgänger und Stubenhocker

Stimmt bei mir sehr. Zum einen haben das wohl alle meine Hobbies gefördert und aus heute eher unerfindlichen Gründen war ich tatsächlich auch ein Stubenhocker. Spätestens mit Arne hat sich das aber doch sehr geändert.

12. Leser haben gute Freunde, aber davon nicht viele

Paßt.

13. Leser spielen gerne

Eher nicht.

14. Leser sind hilfsbereit und gut

Manchmal.

15. Leser träumen gerne

Sehr gerne!

16. Leser fahren kleine Autos

Ich habe kein Auto. Und Arnes ist nicht so klein und ich liebe es heiß und innig

17. Leser lasen im Kindesalter gern unter der Bettdecke

Ist sehr selten vorgekommen.

18. Leser bevorzugen lieber Bücher als Filme usw. im TV

Nein. Im Moment klappt das sogar recht gut. Tagsüber lese ich (und am Wochenende vielleicht auch nach dem Fernsehen), am Abend läuft der Fernseher und dabei wird dann gestrickt.

19. Leser haben immer ein Buch dabei, wenn sie länger unterwegs sind

Streichen wir das länger. Ich habe immer ein Buch in der Tasche, selbst für die Zugfahrt heim, die höchstens 15 Minuten dauert.

20. Leser lesen auch anderes neben Büchern gerne

Stimmt.

21. Leser haben mit den Augen Probleme

So langsam…

22. Leser können sich Stundenlang in einem Buchladen aufhalten

Kommt auf das Angebot an. Oder die Temperaturen draußen *grins*

23. Leser haben mindestens 2 signierte Bücher im Regal stehen

Nein, nur eins.

24. Leser haben bestimmt schonmal für einen Romanhelden geschwärmt (oder schwämen für einen)

Einen? Nö, das sind schon ein paar mehr.

25. Leser haben schon mal Orte in den Bücher bereist

Zufällig sicher, eigentlich aber nie ausschließlich deshalb.

26. Leser haben ihre Stammautoren und wechseln nur selten

Jein. Meine Stammautoren habe ich sicher, aber ich bin auch immer aufgeschlossen für neues.

27. Leser besuche gerne Veranstaltungen rund um Bücher (ZB: Messen, Lesungen, Signierstunden….)

Nein. Dafür findet hier im Umkreis zu wenig statt und ich mag es nicht, über Nacht alleine weg zu sein.

28. Leser verleihen nur ungern ihre lieb gewonnenen Bücher

Sehr ungern.

29. Leser sind Nachtmenschen

Ja, aber auch nein. Wie schon oben geschrieben liebe ich die Sonne, so sehr Nachtmensch bin ich nicht. Aber speziell im Urlaub und am Wochenende halte ich es sehr gut sehr lange aus.

30. Leser würden sich nie von lieb gewonnenen Büchern trennen

Um Gottes Willes, bloß nicht!

Die 100 beliebtesten Bücher der Deutschen

Diese Aktion habe ich schon in einigen Blogs gesehen und als bekennende Leseratte will ich es dann doch mal wagen mich hier zu outen. Allerdings könnte es sein, daß das Ergebnis eher mager ist… so einige der Bücher auf der Liste sind  ‚Mußt Du gelesen haben‘-Bücher und bei sowas bin ich schon immer ganz schlecht gewesen. Wenn man mich zwingen will, ein Buch zu lesen, ist das eher die beste Möglichkeit, mich zu anderen Aktivitäten zu treiben. Viele Pflichtbücher meiner Schulzeit habe ich dann notgedrungen auf den letzten Drücker gelesen…

Was ich schon gelesen habe ist fett markiert, ungelesen, aber vorhanden kursiv.

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien (war doch wohl irgendwo klar, oder? ;-))
2. Die Bibel (wenn auch nicht komplett)
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Thomas Mann
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe (Schullektüre, aber es hat irgendwie auch Spaß gemacht)
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane (Schullektüre, Himmel, habe ich mich durch die ersten dreiviertel durchgequält)
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown (eigentlich etwas gemogelt… ich habe das Buch kurz nach dem Film angefangen und es nicht ganz durch geschafft, war wohl zu dicht aufeinander)
58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren (? Ich bin mir nicht sicher, könnte tatsächlich aus der Schulbibliothek gewesen sein)
60. Wüstenblume, Waris Dirie
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May (und zwar in Altdeutscher Druckschrift, mein Papa hat so 20 Bände damit)
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell (auf Englisch in der Schule)
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johannes Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

Es gibt mich noch…

Der Urlaub ist auch schon wieder eine ganze Weile vorbei. Die Blätter färben sich so langsam bunt oder fallen auch schon ab. Ein durchaus ereignisreicher Sommer geht also wirklich langsam zu Ende.

Da ich die ganze Zeit keine rechte Lust aufs Bloggen hatte, werde ich wohl mal wieder die Bilder eines Sommers (BeS) präsentieren. Da waren Besuche in Hannover, London und der Urlaub auf Lanzarote.

Direkt nach dem Urlaub haben Arne und ich mit etwas Hilfe durch einen Freund gebastelt. Wir hatten Frau Kim-Geitner angeboten, für sie einen Internetauftritt auf die Beine zu stellen, als Zusatzangebot für ihre Appartements und diesen Teil auch für sie zu verwalten. Mögt Ihr mal schauen? Die Seite ist fast fertig, es fehlt nur noch die Galerie mit Lanzarote-Impressionen:

Voilá: Lanzarote Appartments

Gelesen habe ich viel, zuletzt die gesamte ‚Lazarus/Decker‘ Reihe (17 Bücher sind es inzwischen) von Faye Kellerman , die ich sehr schätze.

Gestrickt habe ich auch etwas, keine Socken, dazu habe ich im Moment einfach keine Lust, dafür aber ist das dritte Regenbogentuch fertig geworden, was bei mir bleibt.

Außerdem bin ich inzwischen auch bei der Knitting-Delight (Yahoo-) Gruppe von Birgit Freyer dabei und stricke die Donna Rocca mit. Hier einmal in der Variante, die ich bei Birgit im Shop bestellt hatte:

Und dann war ich im September noch vorletztes Wochenende viel unterwegs. Freitag nach der Arbeit nach Osnabrück zur ‚Nadel & Faden‘, wo ich ein weiteres Garnpaket für eine zweite Donna Rocca erstand, nebst diversen hübschen Sockenknäulen und einem Stickbild. Das zweite Tuch seht ihr hier:

Am Samstag kamen dann ein paar Daheimgebliebene von den Hanseatic Knitters (Ravelry), viele waren ja an dem Wochenende nach Backnang gefahren. Bärbels Tochter studiert in Bremen und bei einem Besuch hat sie ein absolut zauberhaftes Wollgeschäft im Stadtteil Hemelingen entdeckt. Tolle Auswahl und ganz liebe Mitarbeiter, die uns an dem Samstag fein bewirtet haben. Auch hier habe ich dann wenigstens noch mal etwas Sockenwolle erstanden. Diesen Shop, die ‚Wollstube‘ im Brüggeweg, kann ich wirklich nur empfehlen.

Nach dem Urlaub habe ich auch gehäkelt. Und zwar zwei Tiere aus dem Buch ‚100 kleine Häkelfiguren‘. Sie sind Teil der diesjährigen Geburtstagsgeschenke für meine Kolleginnen.

Den Delphin muß ich allerdings noch per Post auf die Reise schicken, über die Schildkröte hat sich Nina sehr gefreut.

Und damit zu guter Letzt schon ein paar Lanzarote-Impressionen hier auftauchen, zeige ich Euch noch ein paar Katzenfotos:

Unser heißgeliebter Oscar:

Die süße kleine Linda mit den blauen Augen:

Blacky, der Schreck aller Mäuse und Vögel (aber auch recht schmusig):

Und zu guter Letzt der arme Felix:

Felix ist der Neuzugang. Er muß vorher ein sehr schlimmes Leben gehabt haben. Er ist auf einem Auge blind, teilweise (vielleicht auch deshalb) beim Streicheln recht ängstlich, auf der anderen Seite hat aber auch furchtbare Angst, irgendwas zu verpassen und ist sehr eifersüchtig bei Futter oder Streicheleinheiten und ganz schnell am Jammern.