Sommersonnenwende

Hallo Ihr Lieben,

doch, ja mich gibt es noch. Einiges ist seit dem letzten Eintrag passiert, aber nur wenig davon hatte mit Stricken zu tun.

Wir waren auch in diesem Juni in Katalonien, allerdings war es dieses Jahr doch nicht ganz so toll wie das Jahr davor. So einige kleine Quereleien, dazu war es heiß (nicht überraschend, war es letztes Jahr auch) aber dazu auch noch sehr schwül (was eher außergewöhnlich zu sein scheint). Das ist nun gar nicht unser Wetter und bei mir führte das dazu, daß ich mir eine hartnäckige Erkältung eingefangen habe.

Wieder daheim, konnten wir erst mal durchatmen (und durchschlafen), dann kam auch hier der Sommer an. Das führte natürlich dazu, daß ich viele Stunden draußen auf dem Balkon verbracht habe, manchmal bis in den späten Abend hinein. Hatte ich in Katalonien zu Anfang noch an zwei (neuen *hust*) Sockenpaaren genadelt, ging ich irgendwann zu den Büchern über und das hielt dann noch nach dem Urlaub an.

So habe ich die Krimireihe um den Anwalt Matthew Shardlake des Autors Christopher J. Sansom entdeckt, die spielt zur Zeit Henry VIII in England und gefällt mir ausgezeichnet. Den ersten Band der neuen Reihe von Andrea Schacht habe ich auch gelesen (mich macht die Rahmengeschichte neugierig auf mehr), ein Buch von Richard Dübell, Yrsa Sigurðardóttir und Ian Rankin und, nicht zu vergessen weil wieder mal in einem Rutsch gelesen, ein schon etwas älteres Buch von Rebecca Gablé, ‚Der König der purpurnen Stadt‘.

Im Moment lese ich ‚London‘ von Edward Rutherfurd (engl. Homepage). Als London-Liebhaberin mit einem Hang zu englischer Geschichte (am liebsten so etwa bis zum Ende des Mittelalters) gefällt mir das Buch ausgezeichnet, auch, weil man immer wieder bekannten Gebäuden und Orten begegnet, und erstaunt ist, wie und wann das entstanden ist.

Aber seitdem es wieder kühler wird, stricke ich auch wieder vermehrt. Das Regenbogentuch wächst und im Zug stricke ich an den Socken.

In den nächsten Tagen habe ich dann noch sehr viele Fotos für Euch. Ein paar Impressionen von Katalonien (doch, natürlich hat es auch schönes gegeben) und ich habe noch einmal meine Freundin Birgitta in Hannover besucht und von dort auch einige Fotos mitgebracht.

BeS Catalunya Tag 4

Unseren letzten Tag (früh am nächsten Morgen sollte es heimgehen) verbrachten wir viel an Land und nach einer Pause (Arne war müde von der doch nicht so kurzen Fahrt am Morgen) und noch einmal am Meer. Der Morgen führte uns nach Montserrat, der Nachmittag wieder an die Küste.

Trotzdem haben wir vieles noch nicht gesehen, außerdem lockt doch Frankreich (ziemlich nah an der Grenze gibt es ein Surfarreal, muß ich mehr sagen?), Ende Juni nächsten Jahres könnte es durchaus ein Wiedersehen geben.

BeS Catalunya Tag 3

Heute ging es ans Meer. Fast bis ganz an die französische Grenze (für eine Fahrt nach Frankreich ist eine Sondergebühr beim Autoverleiher zu bezahlen, das haben wir uns diesmal gespart), weiter auf die Halbinsel im Nordwesten, wo das Cap de Creus den östlichsten Punkt Spanien bildet. Und wieder zurück an der Küste in Richtung Girona.

BeS Catalunya Tag 1

Nach der Landung ging es erst mal zum Hotel. Obwohl wir eigentlich nur die Köfferchen lagern wollten, bekamen wir gleich ein Zimmer und konnten sogar noch das ausgezeichnete Frühstücksbuffet genießen.

Danach ging es dann erst mal direkt nach Girona (die Altstadt!), an die Küste und auf dem Heimweg landeten wir dann noch in Perratalada, ein Ort mit einer ebenfalls traumhaften Altstadt. Es gibt hier wirklich einige Orte, da könnte meine Freundin Gesche in ihrer Gewandung durchlaufen und würde weniger fremd wirken als wir.