Venedig: Die Altstadt

Und hier kommt dann die zweite Bilderflut, aus der Altstadt von Venedig. Eine faszinierende Welt aus Gassen und Gässchen, dem Canal Grande und vielen kleinen und großen Nebenkanälen und großen und kleinen Plätzen, schönen kleinen und manchmal auch teuren Läden, Straßenhändlern, Restaurants und Museen. Hier wird fast alles zunächst auf dem Wasser transportiert und wenn es dort nicht weiter geht, auf speziellen Sackkarren. Sogar die Post und der Krankenwagen kommt hier in der Stadt mit dem Boot.

Ich wünsche Euch viel Spaß bei dem letzten großen Teil meiner Bilderreise nach Venedig. Hier erst die Bilder von Donnerstag:

Und hier dann Bilder vom Freitag:

Ich habe durch die Reise so richtig Lust bekommen, noch mal meine ganzen Commissario Brunetti Bücher von Donna Leon zu lesen – mit der Venedig Karte nebenbei.

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Venedig: Mestre, Murano und Lido

Wie ich ja schon schrieb, haben wir in Mestre, also auf dem Festland übernachtet. Mit dem Bus kommt man von dort relativ einfach ins Zentrum von Venedig. Die Stadt wird mit der Nachbarstadt Marghera häufig als ‚Häßliche Schwestern‘ von Venedig bezeichnet, was wir in Bezug auf Mestre als eigentlich ungerecht empfanden. Es ist eine Mischung aus Alt und Neu, schönen und häßlichen Ecken, aber es herrscht wirklich reges Leben dort und wir haben uns wohl gefühlt. Und mit der Altstadt von Venedig kann man das doch eigentlich eh nicht vergleichen… und Industrieanlagen wie man kurz vor dem Damm nach Venedig sieht, sehen auch nun mal aus wie sie aussehen, das ist hier in Bremen auch nicht anders.

Hier also erst mal ein paar Eindrücke von Mestre:

Ungefähr hier auf der rechten Seite ist übrigens das Wollgeschäft in Mestre – auch keine zehn Fußminuten vom Hotel entfernt:

Fährt man mit dem Bus nach Venedig, enden diese (wie auch im Endeffekt die Straße) an der Piazzale Roma. Von dort aus geht es dann zu Fuß oder mit dem Vaporetto weiter. Die Nutzung der Vaporretti ist, wie auch der Bus nach Venedig und der zum Flughafen (Marco Polo) den wir nach/von Mestre aus genommen hatten (Linie 15) in der 72 Stunden Karte der Gesellschaft ACTV enthalten gewesen (es gibt da unterschiedliche Stundenzahlen).

Mit dem Vaporetto sind wir am ersten Tag auch nach Murano gefahren, der Insel der Glasbläser:

Am zweiten Tag sind wir dann ebenfalls mit dem Vaporetto versteht sich, nach Lido gefahren. So heißt nicht nur der Strand, sondern gleich die ganze Insel, die die Lagune von Venedig gegen den Golf von Venedig abschließt. Auf Lido ist es etwas anders. Hier gibt es keine Kanäle sondern ganz normale Straßen und Autos und Busse, aber die Insel ist auch sehr hübsch und ruhig und man kann hier lecker Eis essen!

Eine feine Abwechslung zur trubeligen Altstadt.

Venedig – Einleitung und reizende Beute

Ryan Air fliegt diesen Sommer nicht nach Treviso sondern direkt zum Marco-Polo-Flughafen von Venedig. Und weil wir beide dort noch nie waren, wollten wir das unbedingt mal ausnutzen. Da Arnes Kollegen öfter beruflich in Venedig sind, haben wir auch einige tolle Tips bekommen, die zusammen mit der Stadt und dem Wetter diesen Aufenthalt zu einem vollen Genuß gemacht haben.

Wir werden auf jeden Fall noch mal dahin fliegen, zwei Tage (von Donnerstag Früh bis Samstag Mittag) waren zwar anstrengend, aber immer noch nicht genug.

Übernachtet haben wir im Herzen von Mestre, im Hotel Al Vivit (wir haben das Hotel allerdings über HRS gebucht). Ganz große Klasse und wirklich zu empfehlen. Und das empfohlene Restaurant fünf Fußminuten vom Hotel entfernt mit großer Pizzakarte war ebenfalls große Klasse: Corte Sconta (ich hoffe, die Seite machen sie noch mal fertig). Hier lohnt sich aber die Mitnahme eines Italienisch-Lexikons, denn die Karte ist nur in Landessprache. Die freundlichen Kellner helfen aber auch gerne zumindest auf Englisch aus.

Ach so, kleiner Hinweis: Nein, ich bekomme nichts dafür (schade eigentlich ;-)) aber was ich verlinke hat uns/mir eben so gut gefallen, daß ich das einfach gerne mache. Aber wehe, Ihr schnappt uns nächstes Mal die Zimmer weg 😉

Wunderschöne Beute kann man in Mestre und der Stadt Venedig machen (Mestre gehört zu Venedig, liegt aber auf dem Festland). Ich habe Euch mal ein paar Fotos mitgebracht:

Diesen Schmuck aus Murano-Glas habe ich in einem kleinen Laden in Venedig erstanden.

Ich habe ewig gebraucht, mich zu entscheiden, denn sie hatten so viele Farben und wunderschöne Kombinationen. Zur Zeit trage ich beides richtig gerne. Die Besitzer waren richtig nett (auf der Homepage findet man sich zwar nicht so leicht durch weil nur auf Italienisch, aber es gibt viele Bilder von den Sachen, die sie verkaufen) und hier (aber auch in anderen Läden, aber ich konnte ja nicht alle leerkaufen, leider) bekommt man auch die Versicherung dazu, daß alles echt in Venedig hergestellt ist (vieles wird auch auch China importiert und das scheint, wenn ich die Dame richtig verstanden habe, ein echtes Problem für die Händler zu sein).

Die blaue Maske auf dem nächsten Foto haben wir da ebenfalls erstanden, sie hängt jetzt neben mir an der Wand. Die grüne Maske haben wir gestern meinen Eltern mitgebracht. Auch bei den Masken hätte ich am liebsten mehrfach noch viel mehr gekauft… auch die Masken bei den Straßenhändlern schauen teilweise wunderschön aus, allerdings bin ich unsicher, ob manches wirklich typisch ist.

An der Molo Riva degli Schiavoni nahe San Marco gibt es natürlich auch Straßenhändler. Teilweise werden da schöne Bilder verkauft, ich habe mir drei Lesezeichen mitgenommen:

Und dann kommen wir noch zur Wolle. Über Ravelry hatte ich mir den Laden Lellabella in Venedig rausgesucht. Zauberhaft mit sehr netten Damen und sehr schönen Garnen in vielleicht ein klein wenig gehobenen Qualitäten allerdings. Die Seite ist italienisch/englisch und zwei Garne mußten unbedingt mit:

Einmal ein Lacegarn aus reiner Kaschmirwolle. Das war WIRKLICH edel *hust*:

Und dann noch ein zauberhaftes Baumwollgarn mit Pailetten, ich habe da einen Sommerschal mit Lochmuster im Hinterstübchen:

Die Perlen, die Ihr auf den Knäulchen seht, sind ebenfalls aus Murano-Glas. Die goldenen Linsen und die braunen Perlen werde ich wahrscheinlich zu Ohrringen verarbeiten, die anderen Perlchen für sehr besondere Maschenmarkierer verwenden.

Am nächsten Tag stolperte ich dann in Mestre im Zentrum noch über einen weiteren Wolladen (die Seite ist leider wieder rein italienisch, aber die wichtigsten Infos kann man sicher auch hier rauslesen). Der war auch sehr toll und die beiden Damen ebenfalls sehr nett. Auch dort habe ich Lacegarn gekauft, diesmal allerdings aus weicher reiner Wolle. Die war wirklich günstig und sie hatten so viele Farben davon:

So, das reicht jetz aber 😉

Den natürlich haben wir noch eine ganz andere Beute gemacht, kostenlos. Viele neue Eindrücke und entsprechend viele schöne Fotos. Aber davon gibt es mehr in den nächsten beiden Beiträgen.