Reisebüdel Kapitel 7: Im Bahrain, der Tag von Arne

Heute gibt es hier was ganz besonderes, ich konnte Arne überreden, den Text für seinen Tag in Bahrain selber zu schreiben. Wir hatten uns schon vorher überlegt, hier zwei verschiedene Ausflüge zu machen und getrennte Wege zu gehen.

Uns beiden gemein ist allerdings die überaus herzliche Begrüßung im Hafen: Es ertönten Dudelsackklänge und im Terminal wurde als Begrüßung Kaffee und Datteln angeboten. Man fühlte sich hier sofort als willkommener Gast.

Und jetzt überlasse ich die Tastatur meinem Freund…


„Kenn wa noch nich“, wie der Berliner so sagt, dachte ich mir, als ich über AIDA den Landausflug „BAH 09 – Das Beste aus Bahrain“) vorab im Internet für mich buchte. Beinhaltet dieser doch u.a. die Besichtigung des Bahrain Internatioal Circuits, der nationalen F1-Rennstrecke, die ich mir gerne mal anschauen wollte. Leider blieb es bei der Vorfreude, denn ein namhafter deutscher Sportwagenhersteller (fängt mit „P“ an und hört mit „orsche“ auf) hatte sich entschieden, dort kurzfristig Testfahrten durchzuführen. „Det gloob ich jetz mal nich“, wieder berlinerisch, war dann mein nächster Gedanke dazu…

Also entschied ich mich vor Ort, auf die „Große Bahrain-Tour“ umzubuchen, auch wenn diese ebenso den unvermeidlichen Besuch des Nationalmuseums einschloß. Dieser stellte sich dann im Nachhinein aber als recht sehenswert heraus, da dort viel über die Geschichte des kleinen Landes gezeigt wird.

Ebenso interessant waren die Fahrt über den King-Fahd-Causeway zur Grenze nach Saudi-Arabien (mit Stop direkt davor), der Besuch der Kamelfarm (gottseidank ohne spuckende Kamele) und des Forts.

In Deutschland ausgemusterte Busse sind hier scheinbar sehr beliebt

Der Besuch der „Großen Al-Fateh Moschee“ überzeugte durch die Freundlichkeit ihrer moslemischen Gästeführerin und die Offenheit, wie der Glaube in dem Gotteshaus praktiziert wird. Dies ist, wie wir ja gesehen haben, nicht überall so.

Gebetsnische für den Imam – heute nur noch Stilelement, da inzwischen Lautsprecher zur Verfügung stehen, die heutzutage für entsprechende Akustik sorgen.

 

In einem Handwerkszentrum wurde dannnach einer kurzen Besichtigung das Lunchpaket verzehrt. Anschließend gab es, weil wir nach Auffassung der Reiseleiterin Christina auf dem Ausflug stets pünktlich am Bus waren, als „Goodie“ noch einen Fotostop am WTC (World Trade Center) mit seiner bemerkenswerten Architektur, die von vielen Mitreisenden (auch von mir) begeistert bewundert wurde.


Im Hafen sind wir beide dann wieder zusammengetroffen. Das Schiff legte ab und wir verließen diesen gastlichen Staat.