Urlaubsbericht Einschub: Kleine Sockenparade

Damit es zwischen all den Urlaubsberichten auch mal wieder ums Stricken geht 😉

Der Horus ruht derzeit. Ich habe zwar alle Hinweise zusammen, dann war aber ein Paar Geschenkesocken fällig und dann folgten gleich weitere Paare. Das ganze wurde begünstigt durch zwei Besuche am Dümmer See und einen in Hamburg – viel Strickzeit für Kleinprojekte.

Für meine Freundin Claudia:

Glitzerregenbogen
Wollpapst gefärbt mit Lurex
‚Waving Lace‘ aus ‚Favorite Socks‘

Dann habe ich noch mal das Versuchskaninchen II angeschlagen und recht schnell beenden können. Das Muster zieht sich nur so zusammen, daß der Strumpf eher für eine schmale 35/36 geeignet ist.

Versuchskaninchen II
Färbung von Frau Wolle
‚Yarn over Cable‘ Charlene Schurch ‚Sensational knitted Socks‘

Und aus je einem Kinderstrang vom Wolldrachen zwei Paar Sneakersocken:

Sonnenfreude
‚Woven Stitch‘ Charlene Schurch ‚Knitting sensational Socks‘

und

Frühlingserwachen
‚Yarn Over Cable‘ Charlene Schurch ‚ Knitting sensational Socks‘

Neben ‚Maspalomas‘ habe ich jetzt noch folgende Sockenprojekte auf den Nadeln:

Stripes…

und ‚Firgas‘

Als Großprojekt habe ich wieder den Kimono-Schal vorgeholt. Meine Mutter hat Anfang Juni Geburtstag, ich will ihn für sie fertigstellen.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

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Gran Canaria Einschub: Pozo Izquierdo

Ein Grund für uns, nach Gran Canaria zu fliegen, war Pozo Izquierdo. Dieser Ort, zu deutsch der ‚Linke Brunnen‘ (woher das kommt konnte uns unsere Vermieterin Mona, die bereits 14 Jahre dort lebt, allerdings nicht sagen), ist eines der besten Reviere der Welt für Windsurfer.

Wie Ihr vielleicht bereits wißt, surft Arne selbst seit ein paar Jahren und war deshalb neugierig, was hier so los ist. Selber hier zu surfen kam allerdings für ihn nicht in Frage. In Pozo Izquierdo surft man nur, wenn man es richtig gut kann.

Der Wind hier ist fast durchgehend relativ stark. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, auch an sonnigen Tagen eine Jacke oder einen dickeren Pulli mitzunehmen, wenn man sich eine Weile an dem steinigen Strand aufhalten will, wo die Surfer ins Wasser starten. Sitzen kann man hier ganz gut, es ist eine Art Atrium aufgebaut mit Stufen. Und ein Taschentuch für die (Sonnen-) Brille sollte man auch nicht vergessen.

Wie schon gesagt, hier surfen die, die es wirklich können. Sie flitzen über die Wellen und Wasserstarts und Wenden sind für sie so einfach wie atmen. Viele sind einfach nur gute Fahrer, vielleicht Einheimische, für die der Weg ins Wasser nicht weit ist, aber mit etwas Glück sieht man hier auch Surfer, die in den Wettbewerben in den verschiedenen Toprevieren der Welt mitfahren. Verdächtig ist immer ein buntbemalter Bus auf dem Parkplatz oben (diese Topfahrer werden häufig von Autofirmen gesponsort und haben dann wunderschön gesprayte Fahrzeuge), mit etwas Glück entdeckt man ein Segel mit einer Nummer drauf (manchmal fahren die auch sozusagen inkognito).

Was diese Fahrer noch ein bißchen sehenswerter macht als die anderen ist, daß viele von ihnen nicht einfach nur surfen, sondern eben auch Tricks trainieren. Salti, Drehungen mit dem Board und andere interessante Figuren, es ist wirklich spannend anzuschauen. Wir haben sechs solcher Fahrer klar identifizieren können (und der nette Typ, mit dem Arne sich unterhalten hat, war vielleicht auch einer, Surfer sind sehr freundliche offene Menschen, wie ich bisher mitbekommen habe), ich habe zu Hause eine Seite gefunden, wo man sich zu den Nummer die Surfer suchen kann, darunter einen deutschen Nachwuchssurfer, der inzwischen auf der Insel lebt und für Spanien fährt (Philip Köster), einen Norweger, der auch ziemlich bekannt ist (Vidar Jensen) und die erfolgreichste Surferin überhaupt, Daida Ruano Moreno.

Arne hat natürlich viele schöne Fotos und Filme gemacht, hier sind einige davon:

Gran Canaria: Alte Wege

Vielen lieben Dank für die vielen erfreuten Kommentare. Ich (und auch Arne) freue mich, daß es Euch gefällt und daß ich noch so einige hoffentlich schöne Bilder für Euch habe.

Wenn man es genau nimmt, sind eigentlich alle Straßen auf Gran Canaria für uns alte Wege, denn mehr oder weniger sind wir alle diese Straßen schon einmal gefahren.

Aber zunächst noch mal ein Blick bei Tag von unserem Balkon.

Da unten ist der Kreisel, wo sozusagen die Küstenstraße durchgeht. Rechts davon konnten wir auch den ZOB des Ortes sehen. Auf dem Balkon haben wir uns wirklich viel aufgehalten, auch abends bzw. sogar bis in die Nacht rein. In Puerto Rico ist immer viel los und es fahren auch sehr viele Busse und Taxen. So hatten wir immer viel Spaß, zu beobachten, was da unten geschah.

Zurück zur Fahrt…

Wir fuhren auf der Autobahn bis Maspalomas und hatten dann etwas Mühe, zur Straße hinauf nach Fataga zu gelangen, weil es eine direkte Abfahrt nur auf der anderen Seite der Autobahn gibt.

Auch diese Straße ist anspruchsvoll, aber nicht so eng. Allerdings zieht sie sich recht schnell in teilweise engen Serpentinen das Barranco (Flußtal) hinauf. Vom Mirador de Fataga hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Küste und Maspalomas:

Fataga selber ist ein wunderschöner kleiner Ort. Leider konnten wir diesmal hier keinen frischen Orangensaft trinken, die kleinen Lokale waren geschlossen.

Weiter ging es nach San Bartolomé de Tirajana. Die Stadt sehr gepflegt. Wir schauen uns etwas um und nach einem Blick auf die Karte entscheiden wir über die Weiterfahrt.

Wir fahren in Richtung Meer und gelangen nach Santa Lucia de Tirajana. Hier hat sich sehr viel getan, das Zentrum ist ganz neu und sehr schön gestaltet.

Hinter Santa Lucia kommt dann noch die Fortalezza Grande. Hier war eine der letzten Zufluchten der Guanchen, der kanarischen Ureinwohner vor den Spaniern. Der Legende nach sollen sich hier über 1600 Menschen verschanzt haben. Sie wurden überredet, aufzugeben, nur zwei anführer stürzten sich lieber in den Tod. Die Guanchen sind sehr schnell in den spanischen Neuankömmlingen aufgegangen, da diese, wollten sie Land auf der Insel erhalten und dort bleiben, verheiratet sein mußten.

Allerdings fühlen sich viele Einheimische heute nicht als Spanier sondern als Kanaren und versuchen, das Erbe der Guanchen zumindest teilweise am Leben zu erhalten, soweit dies noch möglich ist.

Es zieht uns runter zum Meer, nach Pozo Izquierdo, weiter nach Playa del Ingles und Maspalomas. Dort schauen wir uns an, was sich rund um den Faro getan hat, es ist einiges. Wie wir aber feststellen, ist es auch hier nicht unbedingt so schlimm, sondern durchaus mit Geschmack abgelaufen.

Gran Canaria Einschub: Abende auf der Insel

Auch wenn wir tagsüber viel unterwegs waren, auch abends zog es uns meistens noch mal nach dem Abendessen fort. Den ersten Abend blieben wir im Apartment, einen Abend war Arne alleine unten am Strand in Puerto Rico, ein zweites Mal wir beide zusammen. Aber sonst hieß es immer zum Faro de Maspalomas oder nach Puerto de Mogán.

Wenn es uns zum Faro zog, machten wir in der Regel einen Strandspaziergang (die Ausnahme folgt am Ende des entsprechenden Ausflugsberichts). Dabei wurde natürlich immer wieder fotografiert, ein Foto schöner als das nächste. Hier folgen erst mal einige Bilder von verschiedenen Tagen:

In Puerto de Mogán liefen wir immer die Runde um den Hafen. Einmal waren wir aber auch früh genug, um das mit dem Sonnenuntergang zu verbinden (meist waren wir eher zu spät dafür). Arne konnte sogar Bilder aus einer ganz besonderen Perspektive machen: Er ging einfach auf der Mauer entlang, die sich an der Seite der Straße zum Hafen entlangzieht.

Gran Canaria: Ein erster kleiner Ausflug

Nach einem sehr angenehmen Flug landeten wir nach vielen Jahren also mal wieder in Las Palmas de Gran Canaria. Arne und ich probten das erste Mal auch im Ausland die bewährte Arbeitsteilung: Ich wartete auf die Koffer und Arne erledigte schon mal die Sache mit dem Mietwagen. Klappte hervorragend und wir bekamen sogar wieder ein Upgrade.

Die Beschreibung zum Apartment in Puerto Rico ist hervorragend und wir finden auf Anhieb gut hin. Die Autobahn geht inzwischen nicht mehr nur bis vor Arguinegin sondern bis hinter Puerto Rico – das haben wir auch öfter mal ausgenutzt. Mona, die Vermieterin, wartet bereits auf uns, sie ist wirklich sehr nett. Das Apartment ist recht groß, schlicht aber sauber und gut eingerichtet. So müßte ich ein Weilchen überlegen, wann ich mal eine besser eingerichtete Urlaubsküche hatte und das Kochen klappte diesmal auch wirklich hervorragend.

Der erste Weg geht zum Einkaufen. Im nahe gelegenen Shopping Center ist ein Hyper Dino (es gibt noch so einige mehr Supermärkte hier aber der ist in Puerto Rico der Günstigste). Der Laden ist allerdings einer der unschönsten der Kette, die ich jemals besucht habe und das Parken am Center ist ein echtes Problem. Da wir den Wagen haben, sind wir flexibel, in Zukunft kaufen wir in der Regel entweder beim Dino in Puerto de Mogán oder im Carrefour in Vecindario ein.

Aber es reicht, um erst mal satt zu werden, und nach einer kurzen Pause brechen wir zu unserem ersten Ausflug auf.

Noch ein kleiner Hinweis: Auf Gran Canaria haben sich die Straßenbezeichnungen geändert, wer also schon länger nicht da war, sollte prüfen, ob die Karte noch paßt 😉

Wir fahren nach Soria, wo es einen Stausee gibt, der aber leer ist. Die Weiterfahrt von dort ist schon mal das erste Abenteuer. Wir wollen ein Stück weiter ins Landesinnere, um dann in Richtung Mogán abzubiegen und runter nach Puerto de Mogán zu fahren.

Die Straße hat laut Karte eine offizielle Nummer und ist von guter Qualität – aber saueng und Gegenverkehr (nein, es ist definitiv KEINE Einbahnstraße) artet in Arbeit aus. Am Abzweig atmen wir schon etwas auf. Die Straße, die wir jetzt fahren, gab es so vor zehn Jahren noch nicht, zwischendurch war das noch Piste. Aber nun können wir fein durchfahren und haben auch einen schönen Blick auf das Tal unter uns.

In Mogán selber hat sich kaum was geändert, auch die eine Stelle im Ort ist noch genauso eng wie damals. In Richtung Puerto geht es durch teilweise zauberhafte Örtchen, eines nach dem anderen. Puerto de Mogán hat sich wiederrum geändert, allerdings auf noch akzeptable Weise: Der freie Platz links vom Flußtal ist nun bebaut (hier ist auch das neue Shopping Center mit dem besseren Hyper Dino) bis an den Strand, aber es ist vernünftig geblieben, die Häuser nicht zu hoch und etwas im Stil des Hafens und mit teilweise recht netten Geschäften. Und der wunderschöne Hafen ist so geblieben wie er war.

Wir finden einen guten Parkplatz und bummeln, bevor wir wieder an der Küste entlang zurück nach Puerto Rico fahren.

Gran Canaria Reisebericht

Hallo Ihr Lieben,

nach einer gut beschäftigten Woche und einem wunderschönen Samstag (gestern war wieder Surfen angesagt und wir waren sehr lange unterwegs) war das Wetter dann heute nicht mehr so toll, sogar geregnet hat es. Und was macht man dann an einem ruhigen Sonntagnachmittag? Noch mal Fotos sichten, auswählen, kopieren, verkleinern, mit Copyrights versehen (die meisten sind aus meinem Ordner, aber auch Arne ist vertreten) und bei Photobucket hochladen.

Und endlich wie versprochen den Reisebericht starten.

Ein erstes Bild schon mal hier, Arne hat mich in Las Palmas am Las Canteras Strand auf einer Bank fotografiert, an den ‚Maspalomas‘-Socken strickend.

Und nun folgt mir zum ersten Teil des Reiseberichtes…

Es ist ein Kreuz…

natürlich will ich Euch meinen Reisebericht zeigen, sogar eine grobe Planung steht schon – aber seit Dienstag arbeite ich wieder, war abends dann doch etwas arg energielos und jetzt am Wochenende ist das Wetter viel zu schön, um lange vor dem PC zu sitzen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgeschoben, versprochen. Und fleißig stricken tue ich auch noch.

Euch einen schönen Sonntag
Liebe Grüße
Bianca